Die Bayernelf kurz nach Kriegsende.

Stehend: Fürst Max, Storch Karl, Hofmeister Josef, Schneider, Fürst Fritz, Lindner Gg. Kienzler, Pregler; sitzend: Feser, Lipp, Gerlach.

schaffen, was für ihn von größter Wichtigkeit. Nebenher betätigte er sich aber auch als Führer der großen süddeutschen Ligavereine, die in kitzlichen Fragen stets immer dem Bayernvorsitzenden die Vertretung gegenüber dem Verband überließen. Die Bayern-Heimkehrfeier, die am 18. Januar 19 1 9 im Wittelsbacher Garten durchgeführt wurde, war von Hunderten von Mitgliedern mit Angehörigen besucht und brachte den deutlichsten Beweis, daß alle alten Mitglieder sich im Kreise der „Bayern„ wieder wohl fühlen werden.

Nach kurzer Unterbrechung des Spielbetriebes durch die Revolutionsnachwehen setzte dieser am 23. Februar 1919 wieder ein. Eldorado war der erste Gegner unserer Liga, die mit Lipp; Lindner Gg., Gerlach; J. Hofmeister, E. Hofmann, K. Storch; Kienzler, Schneider Schorsch, Fr. Fürst, Hofmann Ludwig und Eisenmann antrat und 4 : 0 gewann. Im Frühjahr 1919 erfolgte die endgültige Trennung der F.A. Bayern vom Münchener Sport-Klub, der sich,mehr oder weniger in seine einzelnen Abteilungen auflöste. Wohl der Hauptgrund für diese Auflösung ist darin zu suchen, daß der Herrenklub M.S.C. es nicht verstanden hatte, den Kontakt mit den gesellschaftlich immerhin hochstehenden Unterabteilungen stärker zu finden. Gewisse Vorurteile der Vorkriegszeit waren leider für den Hauptverein bestimmend geworden. Gleichzeitig mit der Loslösung vom M.S.C. erfolgte auch die neue Fusion mit dem Turnverein Jahn. Mit uns Bayern ging auch noch die Leichtathletikabteilung des M.S.C. zu Jahn, der nun als Turn- und Sportverein „Jahn“ in die Reihe der größten Sportvereine eingerückt war, betrug doch der Zuwachs der Sportler immerhin fast 1000 Köpfe.


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